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Modul Nr. 26, 26b* Physikbezogene Vermittlungskompetenz –Vermittlung

Kurzbezeichnung

 

Vermittlung I

Zusatz

 

Grundlagen des physikspezifischen Lehrens und Lernens

Art der Veranstaltung

 

1. Grundbegriffe der Physik und ihre Vermittlung A (Vorl.)(2 SWS)

2. Grundbegriffe der Physik und ihre Vermittlung B (Vorl.)(2 SWS)

3. Vermittlungsbezogene Praxisstudien, bestehend aus:

 Unterrichtspraktikum (2 SWS)

 Seminar zur Vorbereitung (2 SWS)

 Seminar zur Nachbereitung (1 SWS) 

Leistungspunkte (LP)

 

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Kurzbeschreibung

Das Modul führt in die grundlegenden Voraussetzungen, Zielsetzungen und Konzepte der Vermittlung von Physik ein. Die Umsetzungsmöglichkeiten werden praxisorientiert im Fachpraktikum erprobt.

 

Voraussetzungen

 

Modul 3 und 6

Prüfungsanforderungen

Stoff der Vorlesungen, aktive Teilnahme am Fachpraktikum

 

Leistungsnachweis

Ausarbeitung eines Teilgebietes aus Vorlesung A und B, unbenotet

Erfolgreiche Teilnahme am Fachpraktikum, benotet

 

* Modul 26b: ergänzt um Experimentierseminar (Vermittlung II s. Modul 27) (3 SWS = 3 LP), insgesamt 13 LP 

 

Inhalt/ Ziele

1. Vorlesung A:

- Physikalische Methoden und Darstellungsverfahren (induktiv, hypothetisch-deduktiv, analogisierend, historisierend,...)

- Funktion und Typen von Experimenten im Physikunterricht (Verifikationsexperimente, Herleitungsexperimente, Effekt-Experimente, Analogie-Experimente, Computer-Experimente,...)

- Aktuelle Unterrichtsmethoden (Projektarbeit, Stationenarbeit,...)

- Elementarisierung

- Medien im Physikunterricht

Die behandelten Themen werden durch schulrelevante Beispiele und Experimente aus dem Bereich der klassischen Physik illustriert und transparent gemacht.

 

 

 2. Vorlesung B: Grundlagen der modernen Atom-, Kern- und Quantenphysik und ihre Vermittlung im Physikunterricht. Hier werden die Grundbetrachtungen zur Arbeits- und Denkweise von Physik und Physikdidaktik aus Teil A auf die moderne Physik erweitert. Themen sind beispielsweise:

- Photoeffekt und Lichtquanten

- Welle-Teilchen-Dualismus

- Plancksches Strahlungsgesetz

- Aufbau von Atomen; Atommodelle

- Linienspektren; Lumineszenz

- Laser

- Raster-Tunnel-Mikroskop

- Rutherfordscher Streuversuch

- Radioaktivität  

3. Praxisstudien: Im Vorbereitungsseminar wird die Behandlung ausgewählter Themen des Physikunterrichts erarbeitet. Dabei werden Planung, Aufbau und Durchführung themenbezogener Experimente geübt und Unterrichtsentwürfe erstellt. Im Unterrichtspraktikum werden die im Vorbereitungsseminar erarbeiteten Kenntnisse und Entwürfe angewendet bzw. erprobt, indem jede Praktikantin/jede Praktikant eine Unterrichtsstunde mit Schülerinnen und Schülern durchführt. Das geschieht selbständig, jedoch mit intensiver Betreuung und Anleitung durch einen erfahrenen abgeordneten Lehrer. Im Nachbereitungsseminar werden Verlauf und Ergebnis der einzelnen Unterrichtsproben analysiert und Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert.

Die Studierenden sollen grundlegende physikalische und fachdidaktische Methoden und ihre Behandlung bzw. Anwendung im Physikunterricht erlernen. Sie sollen die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf Unterrichtsplanung und konkrete Unterrichtssituationen anwenden. können Das Unterrichtspraktikum, das die Verzahnung mit der „schulpraktischen Realität“ sicherstellt, gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihre persönliche Eignung und Befähigung für das Berufsfeld zu überprüfen.  

Lehre und Selbststudium

Begleitend zu den Vorlesungen ist eine eigenständige Nacharbeitung anhand von Standardliteratur notwendig. In den Seminaren ist zu den gestellten Themen eine selbständige Vorbereitung der begrifflichen, konzeptiven und experimentellen Grundlagen und Zusammenhänge erforderlich. Hinweise hierzu werden von den Lehrenden gegeben. Seminarvorträge und Probestunden werden einzelnen Teilnehmern, höchstens einer Zweiergruppe, gegeben.

 

Anforderungen und Einzelleistungen (Prüfungen)

Die Studierenden nehmen regelmäßig an den Vorlesungen, den Seminaren und dem Fachpraktikum teil.

Die erfolgreiche Bearbeitung eines Themas im Vorbereitungsseminar in Form einer schriftlichen Ausarbeitung und einer erfolgreich abgehaltenen Probestunde ist die Bedingung für eine benotete Einzelleistung mit 6 LP.

Eine schriftliche Ausarbeitung eines Teilthemas aus Vorlesung A und B ist die Bedingung für eine unbenotete Einzelleistung mit 4 LP.

 

Stellung im Studium/ Angebotsturnus

Das Modul beginnt im 4. Semester und endet mit dem 5. Semester des Studiums. Das Modul wird jährlich angeboten. Der Block „vermittlungsbezogene Praxisstudien“ (5 SWS) wird in jedem Semester angeboten.

 

Lehrende

Die Lehrenden sind die Professor(inn)en und der abgeordnete Lehrer bzw. wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) des Lehrbereichs Physik und ihre Didaktik.

 

Literatur:

Die Veranstaltung folgt keinem bestimmten Lehrbuch. Je nach Wahl des Themenschwerpunktes wird geeignete Literatur zu Beginn der Veranstaltung angegeben.

 

 

 

 

 

 

 

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  • | Letzte Änderung: 06.01.2015
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