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Modul 64.2 : Atom- und Molekülphysik II 

 

2. Lehrveranstaltungen des Moduls: Vorlesung ( 4 SWS ), Übung ( 2 SWS )


3. Modulverantwortliche(r): Verantwortlich sind die Lehrenden, Professor(inn)en und Dozent(inn)en der Physik, im Wechsel


4. Lehrinhalte:

Kernpunkte der Veranstaltung sind:

  • Interatomare Kräfte und Grundlagen: das Konzept der Kräfte zwischen den Kernen, die Born-Oppenheimer-Näherung, weitreichende Wechselwirkungen und van der Waals- Moleküle, das H2+ - Molekül, Variationsmethode nach Rayleigh-Ritz, der LCAO-Ansatz, die Physik der chemischen Bindung, das H2 – Molekül, die Heitler-London-Methode, die Valence-Bond-Methode und die Kernstruktur einfacher Moleküle
  • Zwei-atomige Moleküle - elektronische Struktur: Symmetrie-Prinzipien und gute Quantenzahlen, Spin-Bahn-Wechselwirkung, Termnotation, Entstehung von Zuständen durch Zusammenführen getrennter Atome (Wigner-Witmer-Regeln, die Molekülorbital (MO)-Methode (Hund und Mulliken)), das Pauli-Prinzip und die Schalenstruktur der Moleküle, LCAO – MOs, Korrelationsmethoden zur Bestimmung der MO-Energien, Elektronenkonfiguration und Grundzustand einfacher Moleküle, die Photoelektronen-Spektroskopie
  • Zwei-atomige Moleküle - Kernbewegung: Vibration und Rotation, Hund’sche Kopplungsfälle, Moleküle mit identischen Kernen
  • Zwei-atomige Moleküle - Spektroskopie: Spektroskopische Methoden, Rotations-Übergänge, Vibrations-Rotations-Übergänge, elektronische Übergänge, Auswahlregeln, Franck-Copndon-Prinzip, Fortrat-Parabeln
  • Vielatomige Moleküle: Symmetrie und Gruppentheorie, Gruppentheoretische Quantenzahlen, Molekülorbitale, Elektronische Terme und Notation, Vibration (Normalschwingungen), Rotation (symmetrische und asymmetrische Kreisel), Spektroskopie, Auswahlregeln
  • Experimentelle Methoden: Zeeman-Effekt, Stark-Effekt, Landau-Zener-Übergänge, Reaktive Stoßprozesse


5. Kompetenzen:

Die Studierenden lernen die grundlegenden Begriffe, Phänomene und Konzepte der Molekülphysik kennen. Der Inhalt der Veranstaltung ermöglicht es den Studierenden, anhand theoretischer Methoden Aufbau, Struktur und fundamentale Eigenschaften zu verstehen. Die Studierenden sind in der Lage, Aufgaben aus diesem Bereich selbstständig zu lösen. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen werden neueste Ergebnisse behandelt und so die Fähigkeiten zur Einarbeitung in ein aktuelles Forschungsgebiet gefördert


6. Anzahl Einzelleistungen: eine benotete Einzelleistung


7. Prüfungsformen: Klausur oder mündliche Prüfung


8. Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: regelmäßige aktive Teilnahme, Bestehen der Klausur oder der mündlichen Prüfung


9. Arbeitsaufwand und Leistungspunkte: Leistungspunkte (LP) für das Modul: 9 LP

   

10. Teilnahmevoraussetzungen und Vorkenntnisse: Pflichtmodul 62


11. Modultyp und Verwendbarkeit des Moduls: Wahlpflichtmodul Masterstudiengang Biophysik. Das Modul ist verwendbar für die Module 64 und 65.


12. Dauer des Moduls/Angebotsturnus: Das Modul wird regelmäßig, aber nicht unbedingt in festem Turnus angeboten.

 



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  • | Letzte Änderung: 01.10.2014
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