1. Modultitel und Modulnummer:

Modul 38: Profilierungsmodul

2. Lehrveranstaltungen des Moduls:

Hauptpraktikum oder Hauptseminar oder vertiefende Lehrveranstaltungen (10-12 SWS)

3. Modulverantwortliche(r):

Verantwortlich sind die Betreuer der Abschlussarbeit.

(In Einzelfällen kann die unmittelbare Aufsicht auch an Lehrbeauftragte aus der industriellen Forschung delegiert werden.)

4. Lehrinhalte:

Das Modul ist gekennzeichnet durch weitgehende Selbstständigkeit in der Arbeit. Als Unter­stützung dient die detaillierte Anleitung durch die Betreuerin oder den Betreuer der Ab­schlussarbeit oder von ihr oder ihm beauftragter Personen. Vor Beginn des letzten Studiensemesters ist das Thema der Bachelorarbeit mit der Betreuerin oder dem Betreuer der Arbeit abzusprechen. Je nach Thema der Arbeit wird der Inhalt des Moduls mit den dazugehörigen Veranstaltungen in Absprache mit Betreuerin oder Betreuer festgelegt. Das Ergebnis dieser Beratung wird dokumentiert. Der Inhalt des Moduls kann aus einem Hauptpraktikum, d.h. der angeleiteten experimentellen Arbeit im Labor, oder einem Hauptseminar, d.h. der angeleiteten theoretischen Beschäftigung mit einem Thema der Physik, bestehen. Alternativ kann der Besuch vertiefender Vorlesungen, Übungen oder Seminare vereinbart werden. In jedem Fall soll profilabhängig der Bezug zur Praxis reflektiert werden.

5. Kompetenzen:

Das Profilierungsmodul dient der individuellen, durch die Betreuerin oder den Betreuer der Bachelorarbeit geleiteten Profilierung im für die Bachelorarbeit gewählten fachlichen Bereich.

6. Anzahl Einzelleistungen:

Ein bis zwei benotete Einzelleistungen

7. Erbringungsformen:

Prüfungsgespräch und/oder Seminarvortrag und/oder mündliche Prüfung

8. Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten:

Regelmäßige aktive Teilnahme, Bestehen der Einzelleistung/en

9. Arbeitsaufwand und Leistungspunkte:

In dem Modul sind Studien- und Prüfungsleistungen im Umfang von insgesamt 16LP zu erbringen. Die zeitliche Aufteilung wird abhängig vom gewählten Thema der Bachelorarbeit (siehe Punkt 4) zwischen Studierender oder Studierendem und Betreuerin oder Betreuer festgelegt. Es ergibt sich folgende Grundstruktur:

Struktur des Lehrangebots

Semester

Aufwand

(Stunden)

Aufwand Einzelleistungen

(LP)

LP

Kontakt-stunden

Selbst-studium

benotet

unbenotet

Profilierungsveranstaltung

6

150-180

210-270

2-4

16

Gesamt

16

Im Folgenden sind zwei typische Beispiele für Konkretisierungen der Profilierung genannt:

Beispiel 1:

Struktur des Lehrangebots

Semester

Aufwand

(Stunden)

Aufwand Einzelleistungen

(LP)

LP

Kontakt-stunden

Selbst-studium

benotet

unbenotet

Theoretische Physik IV (V)

6

60

60

2*

6

Übung zur Theoretischen Physik IV

6

30

60

3

Seminar

6

30

30

1**

3

Lesekurs passend zum thematischen Bereich der Bachelorarbeit

6

30

90

4

Gesamt

16

*: mündliche Prüfung

**: Seminarvortrag

Beispiel2:

Struktur des Lehrangebots

Semester

Aufwand

(Stunden)

Aufwand Einzelleistungen

(LP)

LP

Kontakt-stunden

Selbst-studium

benotet

unbenotet

Seminar

6

30

30

1*

3

Hauptpraktikum

6

150

150

3**

13

Gesamt

16

*: Seminarvortrag

**: Prüfungsgespräch

10. Teilnahmevoraussetzungen und Vorkenntnisse:

Die Teilnahmevoraussetzungen und Vorkenntnisse dieses Moduls sind mit der oder dem Modulverantwortlichen zu klären. Voraussetzung ist in jedem Fall der erfolgreiche Abschluss der Module der fachlichen Basis (Ziffer 5.1 der FsB). Außerdem kann der Abschluss bestimmter Veranstaltungen der Profile, Ziffern 5.2.3 bis 5.2.5 der FsB, bzw. der Vertiefungen, Ziffern 5.3.1 bis 5.3.3 der FsB, gefordert werden.

11. Modultyp und Verwendbarkeit des Moduls:

Pflichtmodul des Bachelorstudiengang mit Kernfach Physik Profil Physik, Biophysik und Nanowissenschaften (FsB 5.2.3, 5.2.4, 5.2.5)

12. Dauer des Moduls/Angebotsturnus:

In jedem Semester